Wien – Wachau-Tal

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Die Wachau ist ein malerischer 35 Kilometer langer Abschnitt des Donautales im Nordosten Österreichs, der sich von der Benediktinerabtei in Melk bis zur historischen Stadt Krems an der Donau erstreckt. Diese Region ist geprägt von unzähligen majestätischen Felsen, charmanten Dörfern, Palästen, Ruinen mittelalterlicher Burgen, Weinbergen oder Türmen barocker Kirchen. Dieser kleine Bereich kann leicht mit dem Auto, Zug, Boot oder Fahrrad erreicht werden. Der Name der Region stammt aus der Zeit der Slawen und ursprünglich wurde das Land Wachawa (lat. Vachovia) genannt.

Die ersten Siedler in der Wachau tauchten bereits im 8. Jahrhundert auf. Das waren die Zisterzienserbrüder, die hier ein äußerst fruchtbares Land anzogen, das den Anbau von Reben, Aprikosen und Pfirsichen förderte. Weinbau in größerem Maßstab begann um das neunte Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurden viele bestehende und genutzte Uferterrassen entlang der Donau gebaut. Heute erinnern die Ordensleute an das majestätische Stift Melk, das sich auf einer riesigen Klippe befindet, die für fast 1000 Jahre eine Welt des kulturellen Wachstums und der spirituellen Bedeutung der Region blieb. Derzeit ist das Kloster einer der größten barocken Sakralkomplexe Europas, der auch als das schönste Beispiel eines barocken Gebäudes in Österreich gilt.

Eine der malerischsten und meistbesuchten Städte des Tales befindet sich an der Donau und ist von den mittelalterlichen Mauern von Dürnstein umgeben. Die Symbole der Stadt sind der pastellblaue Turm, der über den Dächern der historischen Wohnhäuser thront, die Stiftskirche Mariä Himmelfahrt und die Ruinen einer mittelalterlichen Burg oberhalb der Stadt.